Das CONI
Das Italienische Nationale Olympische Komitee: wer es ist, was es tut und wie die Schweizer Delegation eingebunden ist.

Kurz gefasst
- Gründung
- 1914
- Sitz
- Palazzo H, Foro Italico — Rom
- Präsident
- Luciano Buonfiglio (seit 2025)
- Anerkannt von
- Internationales Olympisches Komitee (IOC)
Was ist das CONI
Das Italienische Nationale Olympische Komitee (CONI) ist das Leitungsorgan des Sports in Italien. Vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) anerkannt, koordiniert und regelt es die nationale Sporttätigkeit als Dachverband aller Nationalen Sportverbände, der Assoziierten Sportdisziplinen und der Sportförderorganisationen.
Es ist eine öffentliche Einrichtung, die unter staatlicher Aufsicht steht und zugleich die von der Olympischen Charta geforderte Autonomie wahrt. Es kümmert sich um die Vorbereitung der Athletinnen und Athleten und sichert ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen, während es zugleich die Verbreitung des Sports auf allen Ebenen fördert.
Geschichte und Sitz
1914 gegründet, hat das CONI seit 1951 seinen Sitz im Palazzo H des Foro Italico in Rom, der grossen Sportanlage, die auch das Olympiastadion und das historische Stadio dei Marmi beherbergt, wo jedes Jahr grosse Jugendsportveranstaltungen stattfinden.
Wie es organisiert ist
Die Hauptorgane des CONI sind der Präsident, die Nationale Junta und der Nationalrat. Seit dem 26. Juni 2025 ist Luciano Buonfiglio Präsident, gewählt für die olympische Periode 2025-2028.
Das CONI in der Welt
Über seine Auslandsdelegierten ist das CONI in den wichtigsten Ländern der italienischen Auswanderung präsent, um die Sportkultur und die sportliche Praxis unter den italienischen Gemeinschaften im Ausland zu fördern. Die Schweiz ist eines dieser Länder: Die Schweizer Delegation des CONI bringt die Werte des italienischen Sports zu den Familien und jungen italo-schweizerischen Athletinnen und Athleten.
